Gökay Sofuoğlu

Die Türkische Gemeinde in Deutschland befragt bundesweit alle Wahlkreiskandidaten von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linken zu Themen, die für Wahlbürger mit türkischen Wurzeln wichtig sind. Verschickt worden seien rund 1500 Briefe, sagte Bundeschef Gökay Sofuoğlu der «Heilbronner Stimme» und dem «Mannheimer Morgen» (Samstag). Die Antworten werden im Internet veröffentlicht. «Unser Ziel ist es, möglichst viele Bürger mit türkischer Migrationsgeschichte zu mobilisieren.» Bei der Bundestagswahl am 24. September seien rund 1,4 Millionen Personen türkischer Herkunft wahlberechtigt.

Einwanderung- und Integrationsgesetz, Migrantenquoten, etc. 

Gefragt wird unter anderem zur Einführung eines Einwanderungs- sowie Integrationsgesetzes, zu Migrantenquoten im öffentlichen Dienst, zur Einführung eines Migrationsministeriums sowie zum Kommunalwahlrecht für Drittstaatler und zur Liberalisierung der Visavergabe an türkische Staatsbürger. Angeschrieben wurden auch AfD-Kandidaten.. Sofuoğlu sagte dazu: «In unseren Zukunftsvisionen für Deutschland hat die AfD keinen Platz».

dpa/dtj

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