Für eine Schulklasse im Süden der Türkei endete ein gestriger Schulausflug in einer Katastrophe: Bei einem Busunglück verloren mindestens 14 Menschen ihr Leben, 6 davon minderjährige Schüler. Mindestens 23 Menschen wurden verletzt. Der Bus war auf der Fahrt von Osmaniye nach İskenderun, als der Fahrer aus bisher ungeklärten Ursachen die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, auf einer Brücke von der Fahrbahn abkam und in einen Bewässerungskanal stürzte.

In dem Bus saß eine Schulklasse aus İskenderun, die auf der Rückfahrt von einem Schulausflug nach Osmaniye war, wo sie das Karatepe-Museum und den Aslantaş-Nationalpark besucht hatte. Auf einer Brücke im Dorf Cevdetiye kam das mit 36 Personen besetzte Fahrzeug von der Spur ab, stieß mit einem PKW zusammen und stürzte in den Kanal.

12 der 14 Todesopfer wurden heute beigesetzt. Wie die staatliche Nachrichenagentur Anadolu berichtet, war der türkische Gesundheitsminister Recep Akdağ eigens für die Beerdigungszeremonie angereist und hatte die Familien der Opfer besucht. Der türkische Premierminister entsandte Beileidsbekundungen an die Hinterbliebenen der Todesopfer.

Eine Überwachungskamera nahe der Unglücksstelle hat den Moment des Unfalls festgehalten.