Bei einem mutmaßlichen Autobombenanschlag auf Soldaten in Istanbul sind mindestens acht Menschen verletzt worden. Unter ihnen seien fünf Soldaten und drei Zivilisten, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den Gouverneur Istanbuls. Eine zivile Mitarbeiterin der Streitkräfte schwebe in Lebensgefahr.

Ein parkendes Auto sei mutmaßlich per Fernsteuerung am Donnerstag am Rande Istanbuls in Sancaktepe detoniert, unmittelbar nachdem ein Fahrzeug der Armee vorbeigefahren sei. Zu der Explosion sei es in der Nähe einer Kaserne auf der asiatischen Seite Istanbuls gekommen.

Die Nachrichtenagentur DHA meldete, es habe sich um einen Terrorangriff gehandelt. In Verdacht steht die PKK. In türkischen Städten haben in den vergangenen Monaten die PKK und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) immer wieder Anschläge verübt.