Die Stadtverwaltung von Moskau will offenbar den Verkauf und Verzehr von Döner verbieten. Ein Vertreter sagte laut „The Guardian“ im Radio, dass es „bald keinen Schawarma auf den Straßen“ in der russischen Hauptstadt geben werde. Döner, in Russland besser bekannt unter der Bezeichnung Schwawarma sei angeblich ungesund, die Imbisse würden auch keine Vorkehrungen treffen und vor den Gefahren warnen. In der Bevölkerung kamen die Pläne weniger gut an, es gab Proteste gegen Bürgermeister Sergei Semjonowitsch Sobjanin.

Auch in den sozialen Medien regte sich Widerstand. Unter dem Hashtag #ShaurmaZhivi (etwa: Lang lebe Schawarma) posteten Moskauer auf Twitter ihre Meinung zu dem Thema.

Es ist nicht der erste Vorstoß dieser Art in Moskau. Seit seinem Amtsantritt 2010 hat Sobjanin immer wieder betont, dass er gegen die beliebten Speisen vorgehen werde.

Auch nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets Ende 2015 und den einhergehenden Spannungen zwischen Russland und der Türkei war über ein Verbot von Döner diskutiert worden.