Bei einer Explosion in der westtürkischen Millionenstadt Bursa ist mindestens ein Mensch getötet worden. 13 weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete der Sender CNN Türk am Mittwoch. In Lebensgefahr befinde sich niemand.

Die Ursache der Explosion ist noch nicht gesichert. „T24“ meldete, dass es sich um einen Selbstmordanschlag handele. Die Detonation habe sich gegen 17:25 Ortszeit in der Nähe der bekannten Ulu Cami, der Großen Moschee von Bursa, ereignet. Bei der Toten soll es sich um die Selbstmordattentäterin handeln.


In der Vergangenheit hatte es in der Türkei mehrfach Terroranschläge gegeben. Zuletzt sprengte sich am 19. März in Istanbul ein Selbstmordattentäter in die Luft und riss vier Menschen mit in den Tod. Die Regierung machte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für den Anschlag verantwortlich, die sich jedoch nie dazu bekannte.

Ein weiteres Attentat auf Touristen wurde im Januar in der Istanbuler Altstadt verübt. Der Attentäter sprengte sich inmitten einer Reisegruppe in die Luft und riss zwölf Deutsche mit in den Tod. Auch dafür machte die Türkei den IS verantwortlich.

In der Vergangenheit hatte auch eine Splittergruppe der terroristischen PKK Anschläge in der Türkei verübt.

Die US-Botschaft hatte am Dienstag ihre Warnung für die Türkei aktualisiert und teilte auf ihrer Website mit, dass es weiterhin „glaubwürdige Hinweise“ auf Terroranschläge auf Touristen in der Türkei gebe. US-Bürger sollten achtsam an belebten Plätzen und touristischen Orten sein.