Bei Luftangriffen der von den USA angeführten internationalen Koalition auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Mossul ist das türkische Konsulat in der irakischen Stadt zerstört worden. Die Türkei sei bei der Planung des Einsatzes einbezogen gewesen und habe zugestimmt, erklärte das türkische Außenministerium am Montag. Kampfjets hätten das Konsulat am Montag um 03.00 Uhr beschossen, hieß es.

Welche Staaten an den Luftschlägen beteiligt waren, ging aus der Erklärung nicht hervor. Das Konsulat wurde von Terroristen als Stützpunkt genutzt.

Der IS hatte das türkische Konsulat in Mossul im Juni 2014 besetzt. Die Terrormiliz nahm damals 46 Türken und drei irakische Mitarbeiter der Vertretung als Geiseln, die im September wieder freikamen. Nach Angaben der Türkei kamen die Geiseln durch diplomatische und politische Verhandlungen frei. Einzelheiten sind nicht bekannt.