In der Schwarzmeer-Provinz Rize ist am Sonntag ein Mädchen beinahe heißem Wasser zum Opfer gefallen.

Was war geschehen? Im Dorf Dülgerli bei Rize geschah am Nachmittag ein normaler „Haushaltsunfall“. Beim Tee-Einschenken fiel Ahmet Akbayrak die Kanne mit dem heißen Wasser aus der Hand. Das Problem: Seine Tochter befand sich direkt neben ihm und erlitt durch das heiße Wasser schwere Verbrennungen am ganzen Körper. Im verschneiten Dorf, wo es stellenweise 4 Meter Schnee gab, begann ein Wettlauf gegen die Zeit.

Die Rettungskräfte konnten das Haus der Albayrak nur zu Fuß erreichen, da alle technischen Mittel versagten. Erst 15 Stunden nach dem Unfall konnten sie das Mädchen ins Krankenhaus bringen.

Tee-Liebhaber Akbayrak bedankte sich und war froh, dass der Unfall schlussendlich noch glimpflich ausging. „Die Rettungskräfte haben sich sehr schwer getan, aber Gott sei Dank ist es noch mal gut gegangen. Ich danke ihnen und unserem Staat.“