Er kam auf den letzten Drücker, durfte aber wegen eines Formfehlers in der gesamten Hinrunde nicht ein einziges Mal spielen. Die Rede ist von Kevin Großkreutz, dessen Transfer sich für Galatasaray als großer Flop erwiesen hat. Nachdem er Anfang Dezember auf seinen Verein zukam und um die Freigabe bat, da er Heimweh habe, will Galatasaray sich schnellstmöglich vom Ex-Dortmunder trennen. Und wenn es stimmt, was Milliyet schreibt, steht einer Trennung – und einer Rückkehr in die Bundesliga – nichts mehr im Wege.

Denn der VfB Stuttgart ist offenbar bereit, die Bedingungen der Gelb-Roten zu erfüllen. Galatasaray hatte erklärt, dass man die Kosten für den Transfer, sprich Ablöse, Gehalt und Unterkunft, gedeckt sehen wolle. Nimmt man noch die Kosten für die Flüge von Großkreutz in die Heimat hinzu, entstehe einer Summe in Höhe von 2,6 Millionen Euro, die Stuttgart nun zu zahlen bereit sei. Der sich mitten im Abstiegskampf befindliche VfB äußerte sich dazu bislang noch nicht.

Sein einstiger Arbeitgeber BVB hatte eine Rückkehr von Großkreutz bereits ausgeschlossen. Auch der 1. FC Köln, dem ein Interesse nachgesagt wurde, wiegelte längt ab.