Nach den Anschlägen in Paris entflammte schon wieder eine hitzige Debatte, an deren zwei Fronten sich Islamhasser und Muslimbeschützer gegenüberstehen. Vermehrt waren nach den Anschlägen auch zahlreiche Muslime überall auf der Welt rechtsradikalen Schikanen ausgesetzt. Nicht zuletzt eine Moschee in Texas.

Vor dem Islamzentrum in Pflugerville wurde ein mit Kot beschmierter Koran gefunden. Die Polizei sprach von einem Hassverbrechen. Doch nicht alle Ortseinwohner wollten diese Tat so stehen lassen.

Als der 7-jähriger Jack Swanson vom Angriff auf die Moschee erfuhr, plünderte er sein Sparschwein und schenkte seine gesamten 20 Dollar den Gemeindemitgliedern. Laut Faisal Naeem, einem Gemeindemitglied, bestanden die 20 Dollar aus Kleingeld, das der Junge über die Zeit gesammelt hatte. Ursprünglich hatte er gespart, um sich ein iPad kaufen zu können.

„Jacks 20 Dollar sind 20 Millionen Dollar wert, denn der Gedanke zählt!“, sagte Naeem gegenüber ABC News. „Jack ist nur etwas älter als mein Sohn Ibrahim. Wenn wir mehr solcher gutherzigen Kinder haben, habe ich Hoffnung für unsere Zukunft.“

Obwohl der Moschee kein schwerwiegender Schaden zugefügt worden war, entschied sich die nicht-muslimische Mutter des kleinen Jungen, Laura Swanson, sie zu unterstützen. Sie wollte damit zeigen, dass „das, was in Paris passiert ist, nicht das ist, was in Pflugerville passiert.“

Nachdem die Gemeinde erfuhr, wofür Jack gespart hatte, kontaktierte die „American Muslim Community“ seine Mutter und wollte sicher gehen, dass „seine große Tat belohnt wird“, schreibt Arsalan Iftikhar, Menschenrechtsanwalt und Gründer von TheMuslimGuy.com, auf seiner Facebook-Seite. Für seine Großzügigkeit und Gutherzigkeit, auf das „wenige ersparte“ zu verzichten, um anderen zu helfen, erhielt Jack von der Gemeinde ein nagelneues iPad geschenkt.

GOOD SAMARITAN UPDATE: „Dear Jack…You had saved $20 in your piggybank for an Apple iPad…But then a local Islamic…

Posted by Arsalan Iftikhar (TheMuslimGuy.com) on Donnerstag, 19. November 2015