Die türkische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben am Wochenende 44 Ziele im PKK-Hauptquartier in den Kandil-Gebirgen angegriffen und zerstört.

Bei den Operationen in Nordirak seien „intelligente Waffen“ und Drohnen zum Einsatz gekommen. Die Luftwaffe fliegt seit dem Erliegen des Friedensprozesses im Juli Angriffe gegen Stellungen der Terrororganisation.

In militärischen Kreisen hieß es, dass die Luftangriffe vom Wochenende vor allem gegen Ziele gerichtet waren, die im Sommer bereits schon einmal angegriffen wurden. In letzter Zeit sei zu beobachten gewesen, dass die PKK bemüht gewesen sei, zerstörte oder beschädigte Ziele wie Waffenlager und Trainingslager wieder aufzubauen.

Die Luftangriffe fanden hauptsächlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag statt.