Alle 16 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die Diagnose Blutkrebs. Viele der Patienten sind Kinder. Für die meisten Patienten ist eine Stammzellspende ihres genetischen Zwillings die einzige Chance, zu überleben. Für den Spender ist es kein großer Eingriff – meist ist nicht mal eine OP nötig – für den Empfänger kann es ein neues Leben bedeuten.

Diese Sensibilität wollte die Gruppe TurkSuA Koblenz (Türkischstämmige Studierenden- und Akademiker) auf die jungen Studierenden übertragen. Dazu haben sie gemeinsam mit der DKMS eine Typisierungsaktion an der Universität Koblenz veranstaltet. Zahlreiche Helfer boten ihre freie Zeit hierzu an. Die Typisierung erfolgte durch einen Abstrich der Wangenschleimhaut. Die schnelle und schmerzfreie Prozedur war binnen fünf Minuten beendet und wurde kostenfrei an Studierende angeboten.

Mit der Unterstützung von über 30 fleißigen Helfern wurden mehr als 200 Typisierungen durchgeführt. Auch wurde ein breites Angebot an Kuchen und Muffins an die Studierenden der Universität zum Kauf angeboten. Der Erlös von über 700 € wurde an die DKMS gespendet. „Wir sind sehr erfreut über die Teilnehmeranzahl. Wir hoffen, dass engagierte Menschen Typisierungsaktionen im ganzen Land durchführen“, sagte Organisatorin und TurkSuA-Mitglied Alev Doğru.