Joachim Gauck
Joachim Gauck

Für die Muslime in aller Welt geht der Monat Ramadan morgen zu Ende. An 30 Tage Fasten schließt das dreitägige Ramadanfest an, welches an den ersten Tagen des islamischen Folgemonats gefeiert wird. An diesem Fest ist es den Muslimen nicht erlaubt zu fasten. Man verbringt das Fest in der Moschee, zuhause, bei Verwandten und vor allem mit verschiedensten Festgerichten.

Der Ramadan und sein Fest wandern durch das Jahr, da nach dem islamischen Mondkalender das Jahr 11 Tage kürzer ist als im Sonnenkalender.

Bundespräsident Joachim Gauck hat das muslimische Fest des Fastenbrechens zum Ende des Ramadans als Ausdruck von Religionsfreiheit und kultureller Vielfalt in Deutschland gewürdigt. Das Fest werde längst nicht mehr nur von Muslimen begangen. „Je mehr Gelegenheiten es gibt, gemeinsam zu feiern, zu teilen, sich auszutauschen, desto vertrauter werden wir miteinander”, schrieb Gauck am Mittwoch in einer Grußbotschaft. Muslime in aller Welt beenden mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr) den Fastenmonat Ramadan.

Gauck begrüßte es, dass das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Glaubens in Deutschland immer selbstverständlicher werde. „Angesichts von Unfrieden und Gewalt, von Flucht und Vertreibung in anderen Teilen der Welt, sind wir dankbar für das gelingende Miteinander in unserem Land.” (dpa/dtj)